Abkühlung

Wie man sich richtig abkühlt

Am ratsamsten ist es an der frischen Luft etwas umherzugehen, dies ist die mildeste Form der Abkühlung und dient vor allen Dingen der Abkühlung der Atemwege. Die Lungen benötigen nach dem saunen sauerstoffreiche Außenluft, die auf diese Weise am besten erhalten werden kann.
Speziell für Menschen mit niedrigem Blutdruck gilt, nicht zu stehen sondern langsam zu gehen und dabei tief und ruhig ein- und auszuatmen.
Keinesfalls gymnastische Übungen.
Vermeiden sie auch, dass ihr Körper zum Frösteln kommt, der Körper benötig noch Wärme für die nachfolgenden Kaltwasserreize.

Beim Abgießen wird gemäß dem "Kneippschen Guß" ein Schlauch, aus dem ohne Druck kaltes Wasser fließt, im spitzen Winkel so über die Körperstellen gehalten, dass sich das Wasser flächig über die Haut ergießen kann. Dabei ist darauf zu achten, dass man mit dem Abgießen bei den Armen und Beinen beginnt und langsam zum Zentrum, der Herzregion, kommt.
Dabei wird erst von der Außen- dann von der Innenseite her das rechte und dann das linke Bein von den Zehen bis zur Hüfte abgekühlt. Danach wird mit den Armen ebenso verfahren (von den Fingerspitzen des rechten und dann des linken Arms aufwärts).


Diese Anwendung fördert den Blutrückstrom zum Herzen und vermindert die Herzschlagzahl. Außerdem ruft diese Art der Abkühlung eine kräftige Blutgefäßreaktion hervor und der Blutdruck steigt kurzfristig an.

Beim Abgießen mit einem Eimer gilt die gleiche Vorgehensweise wie beim Abgießen mit dem Schlauch. Sie sollten also darauf achten, zunächst die herzfernen Körperregionen abzukühlen.

Gut kann man das gleiche Verfahren auch bei der Schwallbrause einsetzten. Aus einer breiten, schlitzförmigen Öffnung ergießt sich das Wasser ohne Druck. Da der Wasserschwall schräg von der Wand kommt, kann man sehr gut zunächst Arme und Beine, dann den Körper und zum Schluss den Kopf abkühlen.

Abkühlung